Röntgen


Intraorale Einzelaufnahmen

Indikationen

Ein intraorales Röntgenbild wird immer dann angefertigt, wenn Informationen über das Innenleben einer gezielten Region eingeholt werden sollen. Es erfasst, je nach Positionierung, bis zu vier Zähne.

Wurzelbehandlungen
Bei einer Wurzelentzündung wird vor Beginn der Wurzelbehandlung ein Diagnosebild angefertigt, um zu erkennen wie schwerwiegend die Entzündung ist. Zur Messung der Wurzellänge wird ein weiteres Röntgenbild benötigt. Dies ist wichtig, damit der Wurzelkanal exakt bis zur Wurzelspitze gefüllt werden kann. Zum Abschluss der Behandlung wird ein letztes Bild angefertigt, um zu erkennen wie genau die Wurzelfüllung ausgefallen ist.

Extraktion
Wird ein Zahn gezogen, also extrahiert, wird meist davor eine Diagnoseaufnahme gemacht, um festzustellen ob der Zahn nicht mehr erhalten werden kann. Nach einer Extraktion wird oftmals auch eine Röntgenaufnahme angefertigt, um sicher zu stellen, dass kein Wurzelrest im Knochen verblieben ist, der sich entzünden kann.

Parodontitis
Vor Parodontalbehandlungen wird meist das ganze Gebiss auf intraoralen Röntgenbildern festgehalten. Diese sind besonders genau und geben die Tiefe der Zahnfleischtaschen wieder.

Karies
Diese Einzellaufnahmen werden im Zusammenhang der Sekundärkaries eingesetzt. Hat sich der Rand einer Füllung oder Krone verfärbt, ist es oft schwer zu beurteilen ob es sich um eine Karies unter dem Kunststoff oder lediglich um eine Verfärbung handelt.

Kontrolle
Oft werden bei gewöhnlichen Zahnarztkontrollen sogenannte Bissflügelaufnahmen angefertigt. Diese geben den Zustand zwischen den Zähnen wieder. So kann man gut erkennen, ob sich dort Karies gebildet hat, was mit bloßem Auge schwer einzuschätzen wäre.

Anfertigung der Aufnahme
Ob bei digitalem oder konventionellem Röntgen, der Vorgang bei der Aufnahme bleibt derselbe. Zuerst wird ein Strahlenschutz, in Form von einem haltbarem „U“ horizontal unterhalb des Kopfes, angebracht. Im nächsten Schritt wird die Sensorfolie oder der Film an der Innenseite der Zähne angebracht. Wichtig dabei ist, dass die Sensorfolie oder der Film parallel zu den, zu bestrahlenden, Zähnen steht. Dafür werden oft Röntgenhalter als Hilfsmittel herangezogen. Zuletzt wird der Tubus, also die Röntgenröhre, parallel zu der Sensorfolie oder dem Film außerhalb des Mundes positioniert. Nachdem der Auslöser betätigt worden ist, kann der Sensor oder Film herausgenommen und entwickelt werden.

OPG

Indikationen
Das Orthopantomogramm oder kurz OPG ist im Gegensatz zur Einzelaufnahme ein großes Röntgenbild, dass den gesamten Kiefer wiedergibt.

Weisheitszähne
Mithilfe des OPGs kann erkannt werden ob die Weisheitszähne angelegt sind. Wichtig für die Behandlung sind auch Lage und Tiefe der Zähne im Knochen. Auch nach der Entfernung der Weisheitszähne wird ein Röntgenbild angefertigt, um zu prüfen das alle Wurzelreste entfernt worden sind.

Implantate
Wichtig für die Implantat-Behandlung ist die Dicke des Knochens. Vor allem im Oberkiefer ist interessant zu wissen, wie viel Knochen zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle liegt, damit das Implantat nicht zu lang ausfällt und somit in die Kieferhöhle rein ragt.

Kontrolle
Alle zwei Jahre sollte ein OPG zur Kontrolle angefertigt werden. Hier können Knochenrückgang und große Kariesstellen sofort bemerkt werden. Es ist ein nützliches Hilfsmittel um sich ein Bild der Lage im Mundraum zu machen.

Anfertigung der Aufnahme
Bevor geröntgt wird, ist wichtig, dass sich keine metallischen Gegenstände im Kopfbereich befinden, diese verfälschen ansonsten die Aufnahme. Auch hier wird ein Strahlenschutz angelegt, diesmal aber für den ganzen Körper. Um ein gelungenes Bild zu erzeugen, wird auf die Positionierung großen Wert gelegt. Während des Röntgenprozesses wird ein Ton abgesondert, damit erkannt werden kann wenn das Verfahren beendet ist, danach wird das Bild entwickelt oder an den Computer weitergeleitet.

Konventionelles Röntgen

Das konventionelle Röntgen ist in der heutigen Zahnmedizin eine eher veraltete Methode. Hier ist die Strahlendosis ein großer Nachteil, denn diese ist je nach Gerät bis zu 90% höher als beim digitalen Röntgen. Auch wird die Umwelt, durch den Einmalgebrauch von Röntgenfilmen und deren Entwicklung mit Chemikalien, nicht geschont. Ein weiterer Aspekt ist Qualität der Aufnahmen. Diese können weder vergrößert noch kann der Kontrast eingestellt werden. Daher wird digitales Röntgen immer Populärer.

Digitales Röntgen

Digitales Röntgen ist die zeitgemäße Methode ins Innere des Körpers zu sehen. Da die Strahlendosis sehr gering ist, werden Röntgenaufnahmen immer unbedenklicher. Auch können die Aufnahmen bequem zwischen Zahnärzten ausgetauscht werden, was früher die Aufgabe der Patienten war. Mitunter kommt die Zeitersparnis beim Entwickeln der Bilder, was wiederrum den Patienten zugute fällt. Alles in einem ist die digitale Röntgentechnik, dank ihrer vielen Vorteile, auf dem Vormarsch.

Strahlung bei der Digitaltechnik
Die Strahlendosis einer digitalen Röntgenaufnahme beläuft sich zwischen 0,005mSv bis 0,01mSv, was sehr gering ist. So beträgt die durchschnittliche Strahlenbelastung in Deutschland im Jahr, je nach Wohnort und Lebensweise, 2,1mSv. Zum Vergleich ist man bei einem Flug von Frankfurt nach New York einer Strahlendosis von 0,032mSv bis 0,075mSv ausgesetzt, was höher ist als die Strahlendosis eines Röntgenbildes. Möchte man sein Röntgenverhalten im Blick behalten, empfiehlt es sich einen Röntgenpass einrichten zu lassen.


Quellen:
https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/luft-boden/flug/flug.html
http://www.radiologen-sb.de/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=11
http://www.stern.de/gesundheit/zaehne/tipps/roentgen-die-strahlenkanone-kehrt-das-innerste-nach-aussen-3224850.html


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