Fissurenversiegelung


Wieso ist eine Fissurenversiegelung notwendig?

Als Fissur werden die Furchen zwischen den Höckern auf der Kaufläche eines Seitenzahnes bezeichnet. Diese nehmen zum Teil feinste Strukturen an und gehen bis zu 1mm in die Tiefe, weshalb sie auch für den Kariesbefall sehr anfällig sind. Durch den Mahlprozess, der beim Verzehr stattfindet, wird die Nahrung in diese Nischen gerieben und kann sich dort gut einlagern, vor allem auch, weil die Fissur sich an ihrem Ende ampullenförmig wieder ausweitet. Dort genießen die Essensreste und kariesauslösenden Bakterien einen optimalen Schutz vor der Zahnbürste, da deren Borsten, seien sie auch noch so fein, zu dick sind um an den Boden der Fissur zu reichen. So kann es auch bei guter Mundhygiene vorkommen dass der Zahn von Karies befallen wird. Dieses Risiko ist aufgrund der nicht optimierten Zahnputztechnik von Kindern besonders hoch. Und sollte deshalb so früh wie möglich behoben werden.

Wann ist eine Versiegelung nötig?

Ist die Fissur flach und nicht ungünstig geformt, lässt sich die Zahnoberfläche leicht reinigen und macht somit eine Versiegelung unnötig. In den meisten Fällen jedoch sind die Einkerbungen stärker ausgeprägt. Vor allem bei neuen Zähnen, gleich nach dem Durchbruch der bleibenden Zähne, sind die Fissuren noch nicht abgenutzt. Das ist meist bei Kindern ab dem 5. Lebensjahr der Fall. Die Versiegelung sollte bei den bleibenden Zähnen erst vorgenommen werden wenn der Durchbruch fortgeschritten ist, also die Zahnoberfläche nicht mehr mit Zahnfleisch bedeckt ist. Oftmals kommt es auch vor, dass sich bereits Karies in die Fissur eingenistet hat, ist diese noch von oberflächlicher Beschaffenheit, sollte die Fissurenversiegelung zügig angegangen werden um weitreichendere Schäden zu vermeiden.

Wie funktioniert eine Versiegelung?

Stellt der Zahnarzt fest, dass eine Versiegelung vorgenommen werden muss, wird der Zahn zuerst mit Hilfe von Watterollen oder einem Spanngummi trocken gelegt, damit bei der Prozedur kein Speichel an die zu versorgende Stelle kommt. Das ist sehr wichtig, da die Versiegelung sonst undicht ist oder nicht hält. Im nächsten Schritt wird bei nicht von Karies befallenen Zähnen die Fissur gründlich gereinigt. Nach diesem Schritt wird die erweiterte Fissur mit einem speziellen Gel „angeätzt“, dadurch werden die Rillen und die unmittelbare Umgebung aufgeraut. Dies ist nötig damit das sogenannte „bonding“ (eng. Klebung, Haftung) sich besser in der aufgerauten Oberfläche „festgreifen“ kann. Das „bonden“ ist mit dem Prozess des Klebens zu vergleichen, simpel ausgedrückt klebt es das Füllungsmaterial an den Zahn. Nach dem Auftragen des flüssigen Haftvermittlers auf den Zahn wird das Material mit Hilfe von der Polymerisationslampe, welche ein blaues UV-Licht absondert, ausgehärtet. Nun gilt es das Füllungsmaterial, ein dünnfließender Kunststoff der heller als der Zahn ist, in die bearbeitete Fläche einzubringen, das Material wird mit einer dünnen Sonde in der Fissur verteilt und anschließend auch ausgehärtet. Zu guter Letzt werden die Watterollen oder das Spanngummi entfernt und die Höhe der Versiegelung wird, wenn nötig, mit dem Bohrer angepasst, oftmals verwendet man dazu ein blaues Papier, auf das die Patienten beißen um zu erkennen an welcher Stelle am Zahn die Versiegelung noch zu hoch ist. Wurde die Höhe eingeschliffen folgt noch die Politur der bearbeiteten Stelle, das hat als Hintergrund die Glättung des Zahnes, damit sich die Bakterien oder Verfärbungen in den mikroskopisch kleinen Rauheiten nicht festsetzen können. Aber auch für die Wohlbefindlichkeit des Patienten wir der Zahn poliert, denn die Zunge spürt jede Rauigkeit.

Was ist eine erweiterte Fissurenversiegelung?

Ist ein Zahn an der Fissur schon kariös oder sind die Grübchen des Zahnes zu fein, werden die Zahnfurchen mit einem feinen Bohrer ausgeweitet, damit das Füllungsmaterial auch überall hineinfließen kann bzw. bei kariösen Fissuren, die Karies entfernt. Im weiteren Behandlungsverlauf sind die Verfahren identisch. Wurde die Schmelz-Dentin-Grenze eines Zahnes überwunden, also wenn die Karies zu tief ist, wird keine Versiegelung mehr vorgenommen, sondern eine Füllung.

Wieso sind Kontrollen wichtig?


Auch wenn Versiegelungen durchschnittlich 7-10 Jahre halten, besteht die Gefahr, dass sie beschädigt werden oder gar abplatzen. Jedoch schützen sie nur dann die Zahnoberfläche, wenn sie intakt sind. Falls dies geschieht, dann meist in 4-6 Monaten nach der Behandlung, weshalb eine Kontrolle in diesem Zeitraum ratsam wäre, denn so können Schäden entdeckt und behoben werden.

Mundhygiene ist wichtig

Auch wenn eine Fissurenversiegelung den Kariesbefall um einen Risikofaktor reduziert, darf man sich dennoch nicht in falscher Sicherheit wiegen. Auch wenn die Fissuren versiegelt sind bleibt immer ein mikroskopisch kleiner Spalt zwischen dem Füllungsmaterial und dem Zahn, durch den die Bakterien eindringen können. Dadurch bietet der Zahn weitere Möglichkeiten für Bakterien sich einzunisten und auszubreiten. Somit ist die Mundhygiene weiterhin der Wichtigste Bestandteil der Kariesprophylaxe.


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