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Das Rauchen und sein Einfluss auf die PA-Behandlung

Durch den Aufdruck auf Zigarettenschachteln, und durch die Informationen aus der Presse ist wohl allgemein bekannt: Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit! Um den Einfluss des Rauchens auch auf den weiteren Verlauf einer Zahnbetterkrankung zu untersuchen, wurden inzwischen umfangreiche Studien angelegt, um diesbezügliche Zusammenhänge aufzudecken.

Die bekannteste Untersuchung wurde wie folgt ausgeführt: Man behandelte eine bestimmte Vielzahl von Patienten mit mäßiger bis fortgeschrittener Parodontitis (entzündliche Infektion des Zahnhalteapparates) mit den unterschiedlichsten therapeutischen Techniken, die z.Zt. propagiert werden, wie z.B. mit „koronalem scaling“ (schabendes Reinigen der sichtbaren und zugängigen Zahnflächen), „Wurzelglättung“ (Politur der zugängigen Zahnwurzeln), sog. „modifizierter Widmann-Lappen“ Operation (Operation des Zahnfleisches ohne wesentliches Abtragen von Zahnfleisch- und/oder Knochenbereichen), sowie mit der allgemein indizierten, konventionellen „Lappen-Operation“ (chirurgische Korrektur von infizierten Zahnfleisch- und Knochenbereichen).

Vor und nach der Behandlung wurden jeweils folgende gleichen klinischen Bewertungskriterien pro Patient gemessen und miteinander verglichen:
- die Sondierungstiefe der Zahnfleischtaschen,
- die Breite des sog. „Attachment-niveaus“ (Zone des fest anhaftenden Zahnfleisches),
- das horizontale Attachmentniveau in der sog. „Furkation“ (Wurzelaufgabelung bei Seitenzähnen),
- das Maß der sog. „Rezessionen“ (freiliegende Zahnhälse),
- das Vorhandensein von Plaque oberhalb des Zahnfleisches am Zahn und
- die Tendenz zur Blutungsneigung bei tastendem Sondieren der Zahnfleischtaschen.

Diese Untersuchungen wurden jeweils vor Anfang der Behandlung vorgenommen, nach 4 Wochen, nach 10 Wochen, und dann jeweils jährlich während eines Überwachungs- bzw. Kontrollzeitraumes von insgesamt 6 Jahren.

Die Untersuchungsergebnisse zeigten folgende gravierenden Unterschiede:
Nichtraucher
- Rückgang der Sondierungstiefen
- Zunahme von Attachment
- Rückgang vorhandener Rezessionen
Raucher
- Zunahme der Sondierungstiefen
- Verlust von Attachment
- mehr Anlagerung von Zahnstein