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Bleaching

Der Wunsch nach strahlend weißen gleichmäßigen Zähnen, der besonders in der Werbung von allen Medien geschürt wird, hat sich fest in unserer modernen Gesellschaft etabliert. Schöne helle Zähne fallen auf und lösen einen positiven optischen Eindruck aus, der eindeutig mit einer angenehmen persönlichen Ausstrahlung in Verbindung gebracht wird. Zahnverfärbungen besonders im Frontzahnbereich können für den Patienten nicht nur eine erhebliche ästhetische Beeinträchtigung darstellen, sondern sind u.U. verbunden mit einer mehr oder weniger starken psychischen Belastung.

Der Grund für diese Verfärbungen kann die unterschiedlichsten Ursachen haben und kann einzelne oder mehrere, bzw. alle Zähne betreffen. Die Farbveränderungen können ihre Ursache in grundsätzlichen genetischen Störungen haben oder in Störungen während der Zahnentwicklung (z.B. durch die Einnahme bestimmter Medikamente), sie können nach Wurzelbehandlungen und als Folge eines Traumas auftreten oder sich ganz langsam im Laufe der Zeit aufgrund von Alterungsprozessen und die Einlagerung von Farbpigmenten einstellen.

Der Wunsch nach einer ästhetischen Verbesserung durch das Bleichen von Zähnen lässt sich heute erfolgreich und ohne jegliches gesundheitliches Risiko leicht realisieren. Vor Eigenversuchen ohne zahnärztliche Überwachung muss an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt werden, da Nebenwirkungen und gesundheitliche Schäden auftreten können.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Techniken:

1. Das gezielte Bleichen in der zahnärztlichen Praxis (unter Einsatz von Laser, Speziallicht oder Hitze) und

2. das kontrollierte häusliche Bleichen mit individuell angefertigten, wieder verwendbaren Schienen, in Verbindung mit geeigneten Bleichmitteln.

Letztere Technik wird von uns i.d. Regel favorisiert, da sie für die Patienten einfacher und zudem noch kostengünstiger ist. Grundsätzlich müssen die Zähne vor diesen Anwendungen sauber sein, frei von jeglichen Belägen und sollten keine Randspalten an vorhandenen Füllungen, Inlays und Kronen aufweisen. Das Verfahren gilt als wissenschaftlich unbedenklich und sicher, kann aber in einigen Fällen zu vorübergehenden Überempfindlichkeiten an den behandelten Zähnen führen. Bleibende Schäden sind bisher nicht dokumentiert worden.